Das Büro als Produktionsstätte und Lebensraum

Erfolgreiche Unternehmen sind auf gute Büroräume angewiesen, die strukturiertes Arbeiten bei kurzen Verlaufswegen und einem anregenden Binnenklima unterstützen. Ein Büro ist in diesem Kontext eine Werkbank für geistige Produktionsprozesse. Auch sollten Unternehmer bei der Wahl des Büros darauf achten, dass sich die Beschäftigten in den Räumlichkeiten wohl fühlen und das Unternehmen angemessen repräsentiert wird. Für weitere Vorteile bürgt schließlich ein guter Standort, der unter anderem mit einem hohen Einzugsbereich und einer guten Erreichbarkeit punkten kann.

Möchten Sie ein Büro mieten in München, erhalten Sie unter diesem Link eine Liste an guten Angeboten.

Ein gutes Binnenklima muss sein

Die richtige Größe eines Büros erstreckt sich nicht nur darauf, dass alle Beschäftigten innerhalb der Räumlichkeiten ihren Arbeitsplatz vorfinden. Ausreichende Platzverhältnisse sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima und reibungslose Prozesse. Zudem tragen auch die Farbgebung im Sinne der Farbpsychologie sowie die Gestaltung des Büros zur inneren Akzeptanz bei. Bilder erfreuen zum Beispiel Herz und Auge, während Pflanzen ebenfalls zur Verschönerung und aufgrund der Fotosynthese zu einem besseren Binnenklima beitragen.

Was das Binnenklima angeht, so befürworten Wissenschaftler Räume mit einer Zimmergröße von mindestens 20 Quadratmetern und, noch besser, von 30 Quadratmetern. Der Grund dafür ist, dass in Büros mit vielen Anwesenden der Sauerstoffverbrauch recht hoch ist, sodass eine saubere Luft bei Räumen unterhalb diesen Schwellen nicht mehr gewährleistet werden kann.

Die Wechselbeziehung zwischen Atmosphäre und Produktivität

Bei der Gestaltung des Büros sollten Unternehmer den Einfluss der Bürogestaltung auf die Arbeitsproduktivität berücksichtigen. Da diese Aspekte inzwischen wieder bekannt sind, kam es in der globalen Architektur zu einer Abkehr vom monotonen „International Style“. Stattdessen bieten postmoderne Einflüsse Raum für eine Ästhetik, die mit der Kreativität und Produktivität eine wundersame Wechselbeziehung eingeht. So ergaben Studien beispielsweise, dass Menschen mehr Leistung bei einem Ausblick auf eine schöne Natur erbringen, bei höheren Decken kreativer arbeiten können und bei guten Lichtverhältnissen aufmerksamer und wacher sind. Bei diesem Aspekt schlägt jedes natürliche Tageslicht eine künstliche Lichtquelle. Bodennahe Fenster mit einer ausladenden Größe sind optimal für die Ausnutzung des Tageslichts geeignet.

Die Räume und ihre Funktionen

Da ein Büro nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Lebensraum ist, sollte der Unternehmer dafür Sorge tragen, dass Mitarbeiter ihre Bedürfnisse in zusätzlichen Räumlichkeiten stillen können. Manche dieser Zusatzangebote haben einen direkten Einfluss auf die Arbeitsproduktivität. So dienen Fitnessräume als Ausgleich für das stundenlange Stillsitzen, Aufenthalts- und Erholungsräume erhöhen den Effekt von Pausen und Küchen sorgen dafür, dass die Mitarbeiter sich selbstständig verpflegen können, um nicht hungrig und dementsprechend geschwächt ihren Dienst antreten müssen.

Offene Strukturen in den Büros fördern außerdem den Ideenaustausch und die Diskussionskultur in einem Betrieb. Spezielle Schulungsräume, Räumlichkeiten für Repräsentationen und Meetings sowie Empfangszimmer für Geschäftspartner und Bewerber tragen ebenfalls ihren Teil zu einem funktionierenden Ganzen bei.

Die Wahl des Standorts

Wichtig bei der Auswahl des Standortes ist, dass der Wert und die Attraktivität eines Umfeldes auf das sich hier befindliche Unternehmen rückkoppeln. So wird der erste Eindruck bei einem Unternehmen in einer schönen Umgebung besser sein als bei einem Unternehmen in einem Stadtviertel, das eher Erinnerungen an ein Ghetto weckt. In diesem Zusammenhang beläuft sich der Vorteil von Unternehmen mit Büros in den Außenbezirken nicht nur auf die relativ günstigen Mieten, sondern auch auf die Stimulationen durch eine naturnahe Umgebung.

Hingegen profitieren Unternehmer mit Büros in der Innenstadt von einem höheren Einzugsbereich und einer besseren Erreichbarkeit. Auch ist der Trend zur Stadtflucht längst Geschichte. Zahlreiche citynahe Stadtviertel haben sich inzwischen gentrifiziert und ziehen vermögende Bürger an, die das bessere Versorgungs- und Freizeitangebot im Vergleich zu Vororten schätzen. Wichtig ist überdies bei der Standortwahl die Verfügbarkeit von Parkplätzen und Haltestellen des öffentlichen Verkehrswesens. Beschäftigte benötigen zudem eine gut ausgebaute Gastronomie in der Umgebung und freuen sich über Kioske, Lebensmittelläden und Parks sowie Wälder zum Flanieren.

Über

Alle Beiträge von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.